Der Erfolg von HUGO BOSS

BOSS-Model Alex Lundqvist im Interview

Alex Lundqvist HUGO BOSS
Stephan Mischek

Seit nunmehr 15 Jahren repräsentiert BOSS Bottled eine der größten Erfolgsgeschichten im Herrenduftmarkt. Mit über 70 Millionen verkauften Exemplaren rangiert er weltweit unter den Top Ten der meistverkauften Düfte und ist regelmäßig die Nummer Eins in Deutschland. Alex Lundqvist hat diese eindrucksvolle Erfolgsgeschichte begleitet und mitgeschrieben. Das schwedische Model war das erste Gesicht für BOSS Bottled und wirbt seit Jahren für die BOSS Herrenmode. Für Flaconi sprach er über seine Arbeit, seinen Erfolg und sein Selbstbewusstsein.

Alex, was bedeutet die Marke BOSS für dich?

Für mich lässt sich die Marke BOSS sehr gut mit einem einzigen Wort beschreiben: Erfolg.

Welcher Style prägt den BOSS Mann?

Ich finde, dass ich selbst ein typischer BOSS Mann bin. Ich trage gerne diesen klassischen, aber modernen Stil. Wenn du einen BOSS Anzug kaufst, kannst du wirklich sicher sein, dass du ihn auch lange trägst. Die Mode ist zeitlos modern.

Wie siehst du die Entwicklung der Marke BOSS in den letzten 15 Jahren?

Das Label ist enorm gewachsen. Schon damals waren die BOSS Anzüge großartig und ich glaube, dass sie heute sogar noch besser sind.

BOSS Bottled ist ein Duft für selbstbewusste Männer. Bist du selbstbewusst?

Auf jeden Fall. Ich denke, ich bin sogar ziemlich selbstbewusst. Ich fühle mich wohl in meiner Haut und bin stolz darauf, ich zu sein.

Wie wichtig ist dir Erfolg?

Wenn Erfolg heißt, ein Ziel zu erreichen, das man sich selbst gesetzt hat, dann ist er mir sehr wichtig. Erfolg ist ein bedeutungsvolles Wort. Wenn ich etwas angehe, muss ich mit ganzem Herzen dabei sein. Ich liebe meinen Job – und die Tatsache, dass ich ihn nach all den Jahren immer noch ausübe, sehe ich als Teil meines Erfolgs.

Alex Lundqvist HUGO BOSS

Die Parfums von HUGO BOSS stehen in einer engen Verbindung zur Mode des Labels – wo siehst du Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Bereichen?

Auch hier besteht die Verbindung in den Werten Selbstbewusstsein und Erfolg. Der BOSS Mann strahlt beides aus und der Duft unterstützt dies. Darüber hinaus ist das BOSS Bottled Parfum ja selbst sehr erfolgreich, schließlich ist es seit 15 Jahren ein Topseller.

Worin unterscheidet sich die Arbeit als Model für einen Duft von der für die BOSS Herrenmode?

Beim Duft geht es mehr darum, Emotionen zu wecken und zu zeigen, welches Gefühl der Duft vermitteln will. Bei der Mode kommt es natürlich darauf an, dass sie in der Kampagne einfach perfekt aussieht.

Du hast ja bereits für viele bekannte Marken gearbeitet. Was macht die Arbeit für BOSS so besonders?

BOSS macht Mode, die ich auch persönlich tragen kann. Andere Designer machen reine Laufsteg-Mode, die einfach ein bisschen zu viel „Schischi“ hat, um sie anzuziehen. Die BOSS Mode hingegen ist absolut tragbar und ideal für Anlässe wie den roten Teppich, für Parties oder für Momente, in denen du einfach gut aussehen möchtest.

Hat dich das Model-Business verändert?

Das würde ich nicht sagen. Ich denke, dass sich eher die Leute um mich herum für eine Zeit lang verändert hatten. Ich erinnere mich daran, wie Freunde von mir anfingen, sich merkwürdig zu verhalten, bis ich zu ihnen sagte: „Ich bin’s, der selbe Typ, mit dem ihr sonst auch Spaß hattet. Ich bin nicht plötzlich jemand anderes, nur weil ich auf einem Poster zu sehen war.“ Mich hat das Business nur insoweit verändert, als dass ich selbstbewusster geworden bin.

Gibt es andere Models, die du bewunderst und wenn ja, warum?

Ich bewundere die, die einfach sie selbst sind und dazu stehen. Mark Vandaloo habe ich immer bewundert. Obwohl er zu den erfolgreichsten Models gehörte, ist er immer ein bodenständiger Kerl geblieben.

Du modelst nicht nur, sondern spielst auch Paintball. Brauchst du diese Mischung, um für dich eine Art Ausgleich zu schaffen?

Es ist so merkwürdig, wie ich zum Paintball kam. Ich hatte es mit meinem Bruder in Schweden gespielt und wir waren einfach süchtig danach. Später in New York spielte ich mit ein paar Freunden am Wochenende. Plötzlich bekam ich eine Anfrage von einem ziemlich guten Team und inzwischen bin ich zweifacher Paintball World Champion. Ich habe jetzt aber schon lange nicht mehr gespielt.

Als Model sieht man viel von der Welt. Welcher Ort hat dich bisher am meisten beeindruckt?

Ich mag Tokio, zum einen wegen des japanischen Essens, aber auch weil es eine sehr interessante Stadt ist. Und ich liebe Thailand. Doch der Ort, an den ich jeden Sommer zurückkehre, ist Schweden. Meine Heimat wird immer in meinem Herzen sein, genauso wie New York, wo ich jetzt lebe. Es ist schwer einen einzigen Lieblingsort zu nennen, weil es immer davon abhängt, was man von ihm erwartet. Fast jeder Ort, den ich besucht habe, besitzt eine Seite, die ich an ihm liebe.

Du sprichst ja gut Deutsch. Hast du einen besonderen Bezug zu Deutschland?

(auf Deutsch) Ich spreche ein kleines bisschen Deutsch, nicht sehr gut. (wieder auf Englisch) Meine Tante wohnte im Schwarzwald, in der Nähe von Freiburg. Wir waren einige Jahre zu Weihnachten dort. Und natürlich bin ich wegen HUGO BOSS schon oft in Deutschland gewesen. Ich glaube, die deutsche Kultur ist der schwedischen nicht unähnlich. Nur, dass es in Deutschland besseres Bier gibt.