Designerdüfte

Wenn aus Mode Parfum wird




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Stephan Mischek

Viele ambitionierte Menschen geben sich heutzutage nicht mehr mit einem einzigen Job zufrieden, sondern versuchen immer wieder sich neu zu erfinden. Models schauspielern, Schauspieler singen, Sänger entwerfen Mode und Designer machen Parfum. Gerade letzteres ist kein neues Phänomen, schließlich sähe die Parfumlandschaft ohne Jean Paul Gaultier, Paco Rabanne oder Marc Jacobs doch ziemlich karg aus. Wir verraten, welche Designerdüfte man sonst unbedingt mal schnuppern sollte und welche Verbindung sie zur Mode ihres Initiators herstellen…

Klassiker unter den Designerdüften: Versace & Burberry

Sicher: Der Name Versace steht in erster Linie für exklusive, im Laufe der Jahre zunehmend sexier gewordene Mode.  Dass das Mailänder Luxusunternehmen aber auch Parfums kann, wissen wir inzwischen. Bereits seit 1981 ist das Label auf dem Duftmarkt aktiv (erstes Parfum: Gianni Versace For Women) und hat sich längst etabliert. Provozierend sinnlich wie die Fashion-Designs sind auch die Versace Parfums. Gutes Beispiel: der neue Herrenduft Versace pour Homme Oud Noir mit Neroli, Safran und kostbarem Oud.

Auch Burberry hat bereits den einen oder anderen Bestsellerduft auf seinem Konto. Kaum eine Marke wird so stark mit einem speziellen Design assoziiert wie das Londoner Modelabel. Das berühmteste Karomuster der Welt – der klassische Burberry-Check – ziert nicht nur die legendären Trenchcoats, sondern auch die Designerdüfte. Besonders gut zu sehen bei Burberry London for Women, einem eleganten Blumenduft mit Rose, Tiaréblüte und Moschus.

Voll im Trend: Designerdüfte aus Japan!

Als avantgardistisch, modern und kontrovers lässt sich die Mode von Rei Kawakubo bezeichnen, Gründerin des japanischen Kult-Labels Comme des Garçons. Der französische Markenname („wie Jungen“) ist den androgynen Designs geschuldet, die die Damenmode bestimmen. Wie bei der Kleidung setzt Comme des Garçons auch in Sachen Parfum auf Exklusivität: Die Düfte werden nur sehr selektiv vertrieben und sind äußerst unkonventionell. Neues Highlight: Comme des Garçons Blue Encens mit geeisten Gewürzen, indischem Kardamom und intensivem Weihrauch-Aroma.

Ebenfalls aus Japan kommt der Designer Issey Miyake, in den Achtzigerjahren bekannt geworden durch seine farbenfrohen Plissees. Dem innovativen Faltenlook hat sich auch sein Duft Issey Miyake Pleats Please verschrieben. Der Flakon in Knitter-Optik beherbergt einen fruchtig-fröhlichen Duft mit Birne, Wicke und Vanille. Jetzt auch als null mit betörender Veilchennote!

Designerdüfte mit spanischem Temperament: Custo Barcelona

Zum Abschluss noch ein Geheimtipp aus südlichen Gefilden: Das erst 1996 gegründete Label Custo Barcelona erregt mit jungen, grellbunten Designs Aufsehen. Wer den energiegeladenen, coolen Stil kennenlernen will, muss nur mal einen Blick auf die neueste Parfumkreation Custo Enjoy Woman werfen: Mit seinen bunten Farben und fruchtigen Aromen von Himbeere und Litschi ist dieser Designerduft absolut partytauglich!

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