Haarbürsten-Guide

Überblick über die wichtigsten Bürsten




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svenja.woelki

Bürsten und Kämme gehören zu unserer Morgenroutine und unserem Styling ganz selbstverständlich dazu. Die richtige Bürste ist dabei entscheidend, denn sie pflegt, verwöhnt und stylt das Haar. Jedes Haar und jedes Styling benötigt das entsprechende Werkzeug – denn Bürste ist nicht gleich Bürste. Wir zeigen Ihnen eine Übersicht der sechs wichtigsten Bürsten und Kämme und erklären Ihnen für welche Haarstyles und Haartypen sie sich eignen.

Universalbürste

Der Haarbürsten-Guide: UniversalbürsteDie Universalbürste wird häufig auch Allzweckbürste genannt. Mit ihren Naturborsten ist sie besonders schonend zum Haar. Gerade Wildschweinborsten werden gerne verwendet, da sie dem menschlichen Haar sehr ähneln und langlebig sind.

Zudem versprechen sie eine haarschonende, sanfte Behandlung. Beim Bürsten wird überschüssiger Talg von der Kopfhaut im gesamten Haar verteilt, wodurch das Haar glänzend und geschmeidig wird. Das Bürstenkissen bietet zusätzlichen Komfort und ermöglicht ein noch angenehmeres Gefühl.

Universalbürsten mit Spitzen aus Gumminoppen sind auch sehr beliebt, da sie die Kopfhaut massieren und die Durchblutung fördern. Dadurch wird das Haarwachstum angeregt.
Tipp: Achten Sie beim Kauf einer Universalbürste mit Naturborsten darauf, dass die Borsten eine unterschiedliche Länge haben. Beim Kämmen wird dadurch das Haar besser durchkämmt.

Paddle Brush

Der Haarbürsten-Guide: Paddle BrushDie Paddlebürste zeichnet sich durch ihre große, meist viereckige Fläche aus. Sie eignet sich besonders für mittellange bis lange, glatte Haare. Beim Föhnen von langem, kräftigem Haar, kommt die Bürste mit ihrer Größe gut zum Einsatz, um schnell zu trocknen und zu glätten. Die Bürste kann jedoch auch bei feinem Haar angewendet werden. Die Borsten sind entweder aus Kunststoff oder aus Naturborsten. Wildschweinborsten sind auch bei dieser Bürste sehr beliebt und werden kombiniert mit hitzebeständigen Nylonpins. Mit der besonderen Form kann die Bürste breite Strähnen und mehr Haare aufnehmen, wodurch es schneller und in weniger Bürstenzügen gestylt werden kann.

Mit einer Paddle Brush können Sie schnell und einfach einen Sleek-Look stylen. Bei diesem Look wird Ihr Gesicht von glattem und glänzendem Haar umrahmt. Ziehen Sie Ihr handtuchtrockenes Haar in Strähnen vom Ansatz bis in die Spitzen glatt und föhnen Sie es dabei.

Tangle Teezer

Der Haarbürsten-Guide: Tangle TeezerDer kleine Plastikigel ist hervorragend, um Ihre Haare zu entwirren. Die Borsten bestehen aus weichem und flexiblem Synthetikmaterial und sind sehr nachgiebig. Die Kunststoffborsten gleiten leichter und schonender durch verknotete und verfilzte Haare.

Gerade nach dem Waschen oder an windigen Tagen kennen wir das Problem, dass die Haarbürste ziept und rupft. Die unterschiedlich langen Borsten sorgen für ein gleichmäßiges Kämmen. Die Bürste liegt außerdem wunderbar in der Hand, da sich ihre Form der Handfläche anschmiegt.

Rundbürste

Der Haarbürsten-Guide: RundbürsteDie Rundbürste verleiht Ihrem Haar Fülle und Volumen. Die verschiedenen Varianten unterscheiden sich in ihrem Durchmesser. Je schmaler der Bürstenkopf ist, desto welliger wird Ihr Haar gestylt. Breite Modelle zaubern dagegen Volumen. Außerdem gibt es Rundbürsten mit unterschiedlichem Material. So sorgen Haarbürsten Arten mit einem Aluminiumgehäuse für ein schnelles Styling beim Föhnen. Der Kopf ist von Löchern durchsetzt und von innen hohl. Die Luft kann beim Föhnen dadurch gleichmäßig durch die Haare gleiten.

Die haarschonende Variante ist die Rundbürste mit Naturborsten. Sie fühlt sich wesentlich weicher auf der Kopfhaut an und besteht meist aus einem Holzkörper und einem Kopf aus Wildschweinborsten. Sie eignet sich hervorragend, um Ihrem Haar Spannung und Schwung zu geben. Gleichzeitig können Sie mit einer Rundbürste Ihr Haar glatt föhnen und ihm in den Spitzen etwas Rundung verleihen.

Zudem haften Rundbürsten mit Naturborsten wesentlich besser im Haar, um beispielsweise zwei Bürsten gleichzeitig beim Föhnen zu verwenden.
Das ist übrigens auch ein Tipp von vielen Stylisten: Drehen Sie eine Haarpartie während des Föhnens ein und lassen Sie diese im Haar mit der Rundbrüste auskühlen, um mehr Schwung zu erhalten. In der Zwischenzeit können Sie mit der zweiten Bürste Ihre Haare weiterstylen.

Strähnenkamm

Der Haarbürsten-Guide: SträhnenkammDer Strähnenkamm eignet sich für gewelltes und lockiges Haar. Ähnlich wie die Ventbürste, hilft es dabei, die Locken beizubehalten und sie dennoch in Strähnen zu kämmen. Seine groben Zinken entwirren bei vorsichtiger Anwendung die Haare.

Auch frisch gewaschene Haare profitieren von diesem Kamm, da er haarschonend ist und ohne große Schmerzen Knoten löst. Am besten sind Kämme aus Hartgummi, Naturkautschuk oder Holz mit geschliffenen und polierten Zinken.

Ventbürste

Der Haarbürsten-Guide: VentbürsteDie Ventbürste wird auch Skelettbürste genannt. Sie leistet vor allem bei lockigem Haar gute Dienste. Die weit auseinander stehenden Borsten gleiten bei Locken gut durch die Haare, ohne dabei die Wellen auszubürsten und kraus wirken zu lassen. Schön definierte Locken bleiben mit der Bürste erhalten.

Die Ventbürste ist besonders gut geeignet, um das Haar vorzutrocknen und die Ansätze mit Volumen zu versehen, bevor man die restlichen Haare föhnt. Sie trocknet das Haar dabei luftdurchlässig. Wenn Sie die Bürste am Ansatz anwenden, bewirkt sie einen Push-up-Effekt und gibt Ihrem Haar mehr Fülle.

Toupierkamm

Der Haarbürsten-Guide: ToupierkammMit diesem kleinen und schmalen Kamm können Sie wahre Wunder bewirken! Das spitze Ende ist zum Abteilen von Haarpartien optimal.

Der Kamm ist ideal zum Toupieren – eine Technik, bei der die Haare entgegen der Wuchsrichtung gebürstet werden und dem Haar Stand und Fülle verleihen. Mit den feinen Kammzähnen können Sie abstehende Haare bändigen und sehr detailliert und präzise arbeiten.

Welche Bürste bevorzugen Sie für die Pflege Ihrer Haare?

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