Keira Knightley als Anna Karenina!

Die Neuverfilmung des Romanklassikers

Keira Knightley als Anna Karenina
Kaliopi Stefanidou

Literarische Meisterwerke zeichnen sich nicht nur durch einen fantastischen Schreibstil aus. Sie transportieren meist den Geist der jeweiligen Epoche, fangen Gefühle und Emotionen so ein, dass der Leser sich in den Seiten verliert, in die Geschichte eintaucht und ein Teil der Charaktere wird. Unbestritten, dass Leo Tolstoi zu jenen Schriftstellern gehört, die die Literatur nicht nur bedeutend geprägt, sondern auch revolutioniert haben. Ein Meister der großen Gefühle, der tragischen Inszenierung russischer Geschichte. Anna Karenina ist eines seiner bekanntesten Werke, ein Roman, der in der Epoche des russischen Realismus entstand. Ein tragisches Zusammenspiel aus Liebe, Ehe und Moral in der adligen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts!

Die neue Anna Karenina – Keira Knightley

1997 wurde der Romanklassiker erstmals verfilmt, mit der wundervollen Sophie Marceau in der Hauptrolle. Heute, 15 Jahre später, bezaubert uns Keira Knightley in der Rolle der Anna Karenina und beweist  wiedermal, dass ihr die Rollen in Kostümverfilmungen wie auf den Leib geschneidert sind. Mit ihrem einzigartig hellen Teint, dem markanten Gesicht und den ausdrucksstarken Augen, die jede von ihr gespielte Emotion widerspiegeln, verspricht Anna Karenina 2012 ein Riesenerfolg zu werden. Die starbesetze Neuverfilmung des Romanklassikers soll am 25. Oktober in den deutschen Kinos starten.

Keira Knighley bezaubert nicht nur als Anna Karenina

Keira Knightley spielt die unglücklich verliebte Russin und wirkt dabei so besonders authentisch und elegant. Dass viele Frauen sie als Schönheitsideal betrachten und die Männer reihenweise in Ohnmacht fallen, wenn sie einen Raum betritt, ist völlig verständlich. Dabei ist die gebürtige Engländerin keine Schönheit im klassischen Sinne. Sie besitzt Ecken und Kanten und das macht sie umso attraktiver. Ihr Stil ist eher schlicht, nicht zu aufgesetzt und sie überzeugt mit einer Mischung aus androgyner Härte und weiblicher Leichtigkeit. Ihre großen dunklen Augen unterstreicht sie stets mit dunklem Kajalstift und null.  Denkt man an ihren Teint, kommen einem die Worte „Edle Blässe“ in den Sinn.

Bis wir Keiras Schönheit wieder auf der Leinwand bewundern dürfen, heißt es geduldig sein und bis Oktober die Vorfreude genießen. Ein wirklich guter Grund, sich auf den Herbst zu freuen!