Männer und Frauen

Was ihre Haut unterscheidet

Männerhaut & Frauenhaut
Stephan Mischek

Sie reden ständig aneinander vorbei, diskutieren pausenlos und egal, was der andere tut – alles wird mit einem Kopfschütteln quittiert. Das Frauen und Männer sich nicht verstehen, ist kein Wunder. Zu groß sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Und auch in Bezug auf die Haut offenbaren sich einige Differenzen…

Frauenhaut – Zart und weich

Frauen sind besonders oft unzufrieden mit ihrem Hautbild und greifen daher auch deutlich häufiger zu null als die Männer. Dabei gibt es für die Damen kaum Grund zur Beschwerde. Vielmehr sollten sie sich freuen, dass die Natur ihnen eine viel zartere und weichere Haut geschenkt hat als den Herren. Zudem ist die Haut von Frauen kleinporiger und produziert nur halb so viel Talg. Das macht sie im Vergleich zu Männerhaut weniger anfällig gegenüber Unreinheiten und fettigem Glanz.

Ein weiteres Kennzeichen der Frauenhaut ist ihre besonders hohe Elastizität. Was in der Schwangerschaft ein Segen ist, kann sich im Alter zum Fluch umkehren, denn die bessere Dehnbarkeit lässt auch Falten schneller entstehen. Das erklärt auch, warum null vor allem ein weibliches Metier ist.

Männerhaut – Straff und widerstandsfähig

Es ist einfach nicht zu leugnen: Männern sind Dickhäuter! Im Vergleich zum weiblichen Geschlecht ist ihre Haut rund zwanzig Prozent dicker, was erst einmal nicht besonders attraktiv klingt, aber durchaus seine Vorzüge besitzt. Denn dadurch ist die Männerhaut auch deutlich robuster und weniger anfällig gegenüber Umweltfaktoren wie Sonneneinstrahlung und trockener Luft. Zudem verlaufen die Kollagenfasern bei den Herren quer unter der Hautoberfläche und nicht parallel wie bei den Damen. Der optische Alterungsprozess schreitet bei den Herren somit langsamer voran und die Haut bleibt länger straff.

Aber es gibt auch entscheidende Nachteile. Da das Fettgewebe der Unterhaut bei den Männern schwächer ausgebildet ist und zu starker Verhornung neigt, fühlt sie sich längst nicht so weich und geschmeidig an wie die Haut von Frauen. Die einen sind eben Raubeine, die anderen zarte Wesen.

Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind Legion und mit Sicherheit sind die Differenzen in der Hautbeschaffenheit noch das geringste Problem im Geschlechterkampf. Trotzdem muss sich niemand wünschen, in der Haut des anderen zu stecken. Denn eines ist klar: Die perfekte Haut gibt es nicht.