Pediküre selber machen

Heimspiel für die Füße




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Stephan Mischek

Wer schöne Füße haben will, muss nicht extra ein Nagelstudio aufsuchen. Warum nicht einfach mal Pediküre selber machen? Die Füße können auch in entspannter Wohnzimmer-Atmosphäre gepflegt werden. Dabei gilt es natürlich einige Dinge zu beachten. Mit unserer kinderleichten Pediküre-Anleitung gelangen Sie Schritt für Schritt zu tollen Füßen!

Hygiene ist das oberste Gebot

Fußbad als Einstieg ins Pediküre selber machen Beim Pediküre selber machen kann einiges danebengehen, wenn gewisse Grundregeln nicht eingehalten werden. Das oberste Gebot lautet daher: Hygiene. Waschen Sie die Füße gründlich und trocken Sie sie anschließend ab – gerade auch zwischen den Zehen, um Keimen und somit schmerzhaften Entzündungen vorzubeugen.

Wenn Sie Ihre Pediküre selber machen, beginnen Sie am besten mit einem Fußbad. Das reinigt die Füße nicht nur, sondern entspannt sie auch und bereitet sie ideal auf die Pediküre vor. Schwielige Haut und Nägel werden aufgeweicht und lassen sich im Anschluss gut bearbeiten. Für Ihr Fußbad füllen Sie eine Wanne mit ca. 37 Grad warmem Wasser und tauchen für fünf Minuten ab. Mit Badesalz können Sie das Wasser zusätzlich aufpeppen.

Der erste Schritt beim Pediküre selber machen: Hornhaut entfernen

Sie ist der größte Feind schöner Füße: Hornhaut fühlt sich komisch an und törnt ab. Dabei ist sie eigentlich nichts Schlimmes, sondern eine natürliche Reaktion auf Schuhwahl und Stehvermögen. Wer lange auf den Beinen ist oder bei der Wahl seiner Schuhe mehr auf Optik als auf Bequemlichkeit achtet, darf sich über Hornhaut nicht beschweren. Hier ein paar Tipps, wie Sie Hornhaut entfernen können:

  • Wichtiger Schritt beim Pediküre selber machen: Fußbad Zum Fußpflege selber machen cremen Sie die Füße prophylaktisch mit einer Lotion auf Kräuterbasis ein. Lassen Sie die Zehenzwischenräume aufgrund von Fußpilzgefahr aus.
  • Gegen fortgeschrittene Hornhaut hilft bloßes Eincremen nicht mehr. Hier wird mit Bimsstein ein härteres Geschütz aufgefahren. Das poröse, raue Vulkangestein eignet sich bestens, um dicke Hornhautschichten abzutragen und die Füße zu glätten. Auch ein spezieller Hornhautschaber darf beim Pediküre selber machen verwendet werden.
  • Tragen Sie nicht zu viel ab. Die Fußsohlen brauchen eine dünne Schicht als natürlichen Schutz, um den täglichen Belastungen standzuhalten. Raue und schwielige Stellen dürfen weg, der Rest bleibt.
  • Lassen Sie beim Pediküre selber machen die Finger von Scheren und scharfen Klingen! Diese regen das Hornhautwachstum zusätzlich an und können tieferliegende Hautschichten verletzen.

Jetzt folgt die Nagelpflege

Die Königsdisziplin beim Pediküre selber machen nennt sich Nagelpflege, denn erst sie verhilft den Füßen zu einem perfekten Auftritt.

  • Stutzen Sie die Nägel zunächst auf eine angemessene Länge herunter. Schneiden Sie die Nagelspitze möglichst gerade. Nutzen Sie am besten einen Knipser, damit die Nägel nicht brechen oder einreißen.
  • Bei der perfekten Länge bilden die Zehenenden eine gerade Linie. Zu kurze Nägel schützen die Zehen nicht ausreichend. Sind sie zu lang, kollidieren sie schmerzhaft mit den Schuhen.
  • Jetzt folgt das Feintuning beim Pediküre selber machen: Glätten Sie die Schnittflächen von rechts nach links mit einer Nagelfeile. Runden Sie die Ecken aber nicht wie beim Fingernagel ab. Damit riskieren Sie Nagelbettentzündungen und eingewachsene Nägel. Raspeln Sie hin und her, werden Ihre Nägel rau und reißen ein.
  • Überschüssige Nagelhaut ärgert uns beim Pediküre selber machen besonders. Mit Bimsstein können Sie in kreisenden Bewegungen die Haut aufweichen und anschließend behutsam zurückschieben. Nehmen Sie hierzu am besten ein Rosenholzstäbchen.

Das Schönste am Pediküre selber machen: Nägel lackieren

Den meisten Spaß am Pediküre selber machen bringt zweifellos das Lackieren. Mit Nagellack sehen Ihre Nägel einerseits super gepflegt aus und werden andererseits zum modischen Statement.

  • Nägel lackieren ist das i-Tüpfelchen beim Pediküre selber machen Eliminieren Sie zunächst alte Lackreste, die die Zehen verunstalten. Nutzen Sie hierfür einen Nagellackentferner.
  • Wenn Sie Ihre Pediküre selber machen, tragen Sie zunächst einen Unterlack oder auch einen Rillenfüller auf, um die Nageloberfläche zu glätten. Das bereitet die Nägel optimal auf den Lack vor und schützt sie vor Verfärbungen.
  • Jetzt kommt das i-Tüpfelchen in Form Ihres persönlichen Lieblings-Nagellacks auf die Füße. Im Sommer darf es farbenfroh sein: Je nach Gusto entweder pastellig oder in strahlendem Türkis. Auch halbtransparentes Nude darf drauf.
  • Herbstliche Füße verlangen hingegen nach kräftigem Rot oder dunklem Purpur. Damit wird die Pediküre zu Hause zum professionellen Hingucker.
  • Kleiner Tipp beim Pediküre selber machen: Lassen Sie beim großen Zeh rechts und links einige Millimeter frei, dadurch wirkt der Nagel schmaler! Verfärbungen beugen Sie mit einem Unterlack vor und mit einem versiegelnden Überlack hält die Farbe extra lange!

Eine Massage ist der krönende Abschluss der Fußpflege

Sie haben geschrubbt, geschnitten, gefeilt und lackiert. Was jetzt noch fehlt, ist eine verwöhnende Massage mit einer reichhaltigen Creme. Für samtige Haut massieren Sie die Creme gut ein oder lassen nachts eine dicke Schicht unter Baumwollsöckchen einwirken.

Sie können eine Allzweckcreme wählen, doch spezielle Fußcremes pflegen Ihre Haut mit einem zusätzlichen Plus an Wirkstoffen. Wenn Sie nach dem Pediküre selber machen direkt einen offenen Schuh anziehen wollen, empfehlen sich spezielle Schaumcremes, die besonders schnell einziehen.

Haben Sie auch schon mal eine Pediküre selbst gemacht oder überlassen Sie das den Profis? Schreiben Sie uns einen Kommentar unter den Artikel.

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