Rouge gegen Winterblässe

Tipps rund ums Thema Rouge

Rouge gegen Winterblässe
svenja.woelki

Der Winter hat uns mit seinen eisigen Temperaturen eingeholt. Damit Ihnen der müde Teint nicht ins Gesicht geschrieben steht, lautet das Motto für die kalte Jahreszeit: Rouge gegen Winterblässe! Mit dem richtigen Rouge können Sie sich Apfelbäckchen zaubern, die Ihnen Frische verleihen und das Make-up abrunden. Wir beantworten für Sie die wichtigsten Fragen, damit Sie das passende Rouge finden und strahlend durch den Winter kommen. Dabei kommt es sowohl auf die Hautfarbe und den Hauttyp als auch auf die Gesichtsform und das verwendete Rouge an. Sagen Sie Ihrer Winterblässe adé!

Die verschiedenen Rougearten von pudrig bis flüssig

Rouge gegen Winterblässe: Puderrouge auftragenPuderrouge

Puderrouge ist als bekannteste und älteste Variante ein Make-up-Klassiker und wird bereits seit vielen Jahrhunderten verwendet. Schon im 18. und 19. Jahrhundert wollte die Frau trotz vornehmer Blässe nicht zu maskenhaft und ungesund wirken und hat das Puderrouge benutzt, um Farbe in ihr Gesicht zu bringen. Puderrouge hat eine mattierende Wirkung und ist ideal bei leicht glänzender Haut, da es das überschüssige Hautfett aufsaugt. Tragen Sie zuerst das Gesichtspuder und im Anschluss das Rouge mit einem Pinsel auf. Um die richtige Gesichtspartie einzufärben, ist es hilfreich, die Wangen einzuziehen und einen Fischmund zu formen. Dadurch treten die Wangenknochen hervor und Sie können gezielt das null auftragen. Besonders gut eignet sich ein abgeschrägter, flächiger Pinsel.

Cremerouge und Rougestift

Das Cremerouge hat eine seidige Textur und erzielt einen glänzenden und schimmernden Effekt. Es eignet sich für trockene Haut und spendet Feuchtigkeit. Tragen Sie zuerst eine Grundierung wie z.B. flüssiges Make-up auf oder verteilen Sie das Rouge direkt mit den Fingern auf der ungeschminkten Haut. Zusätzlich können Sie es für die Lippen nutzen. Der Rougestift ist dem Cremerouge ähnlich, nur in Stiftform. Er wird ebenfalls direkt auf die Haut aufgetragen und mit den Fingern verwischt.

Gelrouge

Das Gelrouge besteht aus einer zarten Textur und verleiht Ihrer Haut Feuchtigkeit. Diese Rouge-Variante besteht aus einem Gel, das meist in Tuben angeboten wird. Es hat eine kühlende Wirkung und sorgt schnell für einen frischen Look, wodurch es gerade im Sommer sehr beliebt ist. Es kann sowohl bei trockener als auch bei fettiger Haut verwendet werden und ist ideal, wenn Sie eine leicht ölige Haut haben, da das Gel keine Fette enthält. Es wird ebenfalls mit dem Finger aufgetragen. Wenn Sie das Rouge mit transparentem Puder abdecken, verlängern Sie seine Haltbarkeit.

Mousse-Rouge

Mousse-Rouge ist eine gute Alternative zu Puderrouge, da es genauso lange auf der Haut hält und sich leicht mit dem Finger oder einem Pinsel verteilen lässt. Die Textur ist cremig, schaumig und es hat eine leichte Konsistenz. Da das Mousse-Rouge nur wenig Farbpigmente enthält, ist es vor allem für helle Hauttypen geeignet.

Rouge gegen Winterblässe: CremerougeFlüssigrouge

Das Flüssigrouge besitzt eine besonders lange Haltbarkeit und ist daher ideal für Partynächte. Tragen Sie es mit dem Finger oder einem Make-up-Schwämmchen zügig auf den Wangenknochen auf, da es sonst schnell trocknet. Nehmen Sie daher nur wenig Produkt und verreiben Sie es unverzüglich.

Welche Rougeart passt zu welchem Hauttyp?

Greifen Sie bei öliger und schnell fettender Haut zu einem Puderrouge. Ob Sie es in gepresster oder loser Form verwenden, ist Ihnen überlassen. Verwenden Sie bei trockener oder reifer Haut ein Cremerouge oder auch einen Rougestick. Durch den hohen Fettanteil wird die Haut gleichzeitig gepflegt.
Für alle Hauttypen können Sie flüssiges Rouge als Alternative nutzen. Es wird auf die ungeschminkte Haut aufgetragen und wirkt natürlich.

Welcher Rougeton passt zu welcher Hautfarbe?

Rouge gegen Winterblässe: Hauttypen

Welcher Rougeton zu Ihnen passt, hängt vor allem von Ihrem Teint ab.

Blasse Haut

Für eine blasse Schneewittchenhaut ist Rouge auftragen genau das Richtige, um Ihr Gesicht zum Leuchten zu bringen. Vermeiden Sie blaustichige Rougetöne und konzentrieren Sie sich stattdessen auf ein zartes Rosé. Lassen Sie außerdem die Finger von gelbem oder goldenem Rouge. Diese Farben heben sich zu stark von der blassen Haut ab und wirken unnatürlich.

Helle Haut

Wenn Sie helle Haut haben und Ihre Haarfarbe ebenfalls hell ist, ist ein Rougeton in Apricot oder Gold ideal für Sie. Tragen Sie hingegen eine dunkle, bräunliche Haarfarbe, wirken Braunnuancen auf Ihrer Wange elegant und schön. Einen kräftigen Rotton können Sie ebenfalls tragen. Dieser eignet sich jedoch eher für ein Abend-Make-up als für den Alltags-Look.

Gebräunte Haut

Bei gebräunter Haut passt Rouge in Bronze- und Goldtönen optimal und verleiht Ihnen eine angenehme Frische. Vermeiden Sie hingegen Rosa oder Rot, da Ihr Gesicht sonst schnell zu überladen wirkt. Auch Apricot-Töne passen zu gebräunter Haut. Alternativ können Sie auch ein Bronzepuder als Rouge auftragen. Der lässt Ihr Gesicht ebenso leuchten wie Bronzerouge.

Dunkle Haut

Dunkle Hauttypen können ihr Make-up mit hellen, knalligen Farben wie Pink oder Orange aufwerten. Auch ein kräftiges, dunkles Rot kann Akzente setzen und verleiht Frische und Lebendigkeit.

Ihre Gesichtsform mit Rouge richtig betonen

Wenn Sie das Rouge richtig auftragen und verwenden, können Sie Ihre Gesichtsform optimieren, optisch verändern und Ihre Vorzüge betonen. Je nach Gesichtsform wird Rouge daher unterschiedlich eingesetzt und aufgetragen.

Rouge gegen Winterblässe: Rundes GesichtRundes Gesicht

Richtig eingesetzt wird Rouge zum wahren Wundermittel: Es kann Ihre Gesichtsform schmaler erscheinen lassen. Lassen Sie das Rouge zu den Mundwinkeln hin langsam auslaufen. Setzen Sie auf Ohrenhöhe an und tragen Sie das Rouge in einer Linie leicht unterhalb der Wangenknochen Richtung Mundwinkel auf. Verblenden Sie das Rouge nach oben und unten und setzen Sie etwas Farbe auf Ihre Schläfen. Das sorgt für mehr Kontur.

Rouge gegen Winterblässe: Ovales GesichtOvales Gesicht

Da die ovale Gesichtsform idealtypisch ist, muss sie nicht stark modelliert werden. Setzen Sie das Rouge direkt auf der höchsten Stelle der Wangenknochen an und lassen Sie die Farbe nach hinten auslaufen.

Sie werden direkt mit einem erholten Teint strahlen und die Winterblässe perfekt verstecken.

Rouge gegen Winterblässe: Schmales GesichtSchmales Gesicht

Eine lange, schmale Gesichtsform wirkt ausgewogen, wenn das Rouge in der Breite des Gesichts gesetzt wird.

Hierzu wird eine horizontale Linie vom Haaransatz bis zum höchsten Punkt der Wangenknochen aufgetragen.

Rouge gegen Winterblässe: Eckiges GesichtEckiges Gesicht

Da eckige Gesichtsformen oft markant und maskulin wirken, kann Rouge dabei helfen, das Gesicht weicher und weiblicher wirken zu lassen.

Das Rouge wird dabei seitlich vom Wangenknochen auf Ohrhöhe bis runter zur Kinnhöhe gezogen.

Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um bei der Auswahl des richtigen Rouges und der Abstimmung auf Ihr Gesicht das passende Produkt und die korrekte Anwendung für Sie zu finden. In jedem Fall trotzen Sie mit etwas Farbe im Gesicht einem müden und blassen Gesicht, nicht nur im Winter!

Nutzen Sie selbst Rouge – und wenn ja, welches ist ihr liebstes?