Sexy Smells

Düfte, die anmachen

Sexy Smells
Admin

Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor: Wir sitzen in der Bahn, freuen uns auf den Feierabend und darauf, in unsere liebste Jogginghose zu schlüpfen, um es uns auf der Couch gemütlich zu machen. Vielleicht machen wir uns ja eine Pizza oder ein Nutellabrot. Oder doch lieber einen Salat? Schwierige Frage. Und während wir noch völlig von dem Gedanken an die abendliche Nahrungsaufnahme eingenommen sind, da steigt dieser Mann in die Bahn ein und mit ihm dieser null, der sofort alle unsere Duftsensoren laut schrillen lässt. Innerhalb von Millisekunden erwachen wir aus unserer Feierabend-Trance und spüren mit einem leichten Anflug von Schamesröte im Gesicht, wie wir total kribbelig werden. Der einzige Gedanke, den wir jetzt noch haben, ist nicht der an unser Nutellabrot, sondern an den sexy Typen, der plötzlich von einer seltsam verklärten Aura umgeben scheint und bei dessen Anblick wir nur denken: „Boah, riecht der gut!“ Und ehe wir es uns versehen, läuft unser Kopfkino schon auf Hochtouren und verwirrt uns mit seltsam erotischen Abendbrot-Fantasien. Irgendwie ist uns nicht mehr nach der ausgebeulten alten Jogginghose, sondern vielmehr nach diesem sexy hauchzarten Fummel von Agent Provocateur, das so sündhaft teuer war und in der hintersten Ecke unserer Dessous-Schublade ein einsames Dasein fristet. Und wer denkt bitte jetzt noch an Salat, wenn er stattdessen mit diesem fantastisch duftenden Mann auch andere Dinge in der Küche anstellen könnte…? Woran aber liegt es, dass manche Düfte unsere Fantasie derart beflügeln und uns in Nullkommanichts total „wuschig“ machen? Und welche Düfte machen besonders an? Gehen wir der Sache mal auf die Spur!

Wie Düfte Emotionen wecken

Dass die Fähigkeit, einen Geruch wahrnehmen zu können bei Weitem mehr ist als ihn bloß zu riechen, ist den meisten von uns bekannt. Denn der Geruchssinn ist ein Urinstinkt, gegen den sich kein Lebewesen verschließen kann. Er bestimmt quasi unser Leben, denn Gerüche speichert unser Hirn ab und verbindet sie dabei immer auch mit denjenigen Emotionen, die wir eben in jenem Moment empfunden haben, als uns der Duft in die Nase stieg. So vergessen wir zum Beispiel den Duft unserer ersten großen Liebe nie und fühlen uns selbst nach Jahren noch wie der verliebte Teenie von damals, wenn uns der Duft zufällig irgendwo in die Nase steigt. Oder wir werden in die Küche unserer Oma zurückgebeamt, wenn wir frisch gebackenen Apfelkuchen erschnuppern und fühlen vielleicht sogar eine kleine Träne im Auge.

Erotik im Flakon?

Für einen einwandfrei stimulierenden Duft gibt es kein Patentrezept, denn welchen Duft jemand als sexy oder anziehend empfindet, ist reine Geschmackssache. Zudem wirkt aufgrund des eigenen Körpergeruchs ein Parfum bei jedem Menschen unterschiedlich und kann uns bei dem einen super gut gefallen, während wir einen anderen damit sprichwörtlich nicht riechen können. Manche finden süßlich-vanillige Nuancen besonders verführerisch wie zum Beispiel in Prada Candy, andere kommen bei exotischen Duftnoten von rosa Pfeffer und Patchouli auf Touren, zu finden in Gucci Guilty Intense und wieder andere schwören auf schwere Düfte mit Hölzern und Moschus als absolutem Lockstoff der Liebe, so in null. Wir selbst wissen genau, mit welchem Duft wir jemandem den Kopf verdrehen und unsere sexuelle Ausstrahlungskraft erhöhen können. Mit nur wenigen Spritzern werden wir so zur sexy Göttin, fühlen uns unwiderstehlich und sind uns der Komplimente und Blicke der Männer sicher, die wir mit Leichtigkeit bezirzen. Bei anderen haben wir in der Regel auch einen Lieblingsduft, der uns schwach werden lässt und geradezu magisch anzieht. Mit offenen Augen fangen wir an, von stürmischen Stunden zu träumen, eingehüllt ins Bettlaken und nur mit einem Hauch Parfum auf der Haut. So können mache Düfte sogar der Beginn einer aufregenden Lovestory sein, wenn zwei sich eben besonders gut riechen können. Auch wenn es heute Abend nur bei einer Fantasie mit dem sexy riechenden Mann aus der Bahn bleibt, wir fühlen uns total beschwingt und können uns das Grinsen nicht verkneifen – auch nicht beim Nutellabrot-Schmieren.