Sommer, Sonne, Sonnencreme

Die richtige Sonnencreme finden

Sommer Sonne Sonnencreme
jessica.wieneke

Ein Urlaub ist nur ein richtiger Urlaub mit Sonnenbrand – denken Sie vielleicht. Sonnenbrände und Co. nehmen wir gerne in Kauf, um toll gebräunt aus dem Urlaub heimzukehren. Die Blicke der Kollegen, die Komplimente von den Freundinnen, das ist es doch wert, oder?

Was wir wirklich damit riskieren, ist die Gesundheit unserer Haut. Beim intensiven Sonnenbaden verdrängen wir die vielen, negativen Effekte der Sonneneinstrahlung: Nicht nur ein Sonnenbrand, sondern auch tiefe Falten und unschöne Pigmentflecken sind Ergebnisse, die die Sonne auf unserer Haut hinterlässt – und das jeden Tag. Mit Cremes und Seren versuchen wir die Falten und Flecken wieder loszuweden. Deutlich effektiver und günstiger als jedes teure Anti-Aging Produkt, ist die gute, alte Sonnencreme. Sie ist das einfachste Mittel, um die Haut vor negativen Effekten der Sonne zu schützen. Wie Sie den besten Sonnenschutz individuell für sich finden und welchen Lichtschutzfaktor Sie wählen sollten, verraten wir Ihnen jetzt.

Der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlung

Pigmentflecken, Falten und Sonnenbrand werden von unterschiedlichen Arten der Sonneneinstrahlung verursacht. UV-B Strahlen sind die kurzen Strahlen der Sonne, die zum Beispiel Rötungen und Sonnenbrand auf der Haut verursachen. Diese Strahlungen lassen uns kurzfristig rot aussehen. UV-A Strahlen sind lange Strahlungswellen, deren Schäden nicht unmittelbar sichtbar sind. Sie dringen tiefer in die Hautschichten ein und sorgen dafür, dass die Haut später Falten und Pigmentflecken zeigt.

Sonnencreme, Öl, Gel oder Schaum?

Der beste Sonnenschutz bzw. Lichtschutzfaktor, kurz LSF oder im Englischen SPF, richtet sich nach dem individuellen Hauttyp. Generell braucht ein heller Hauttyp aber einen höheren Schutz. Der Markt bietet eine Vielfalt an Produkten an: Von Milch, Spray, Creme, Öl, Stift über Gel und Schaum lässt sich für jede Haut der perfekte Sonnenschutz finden. Passen Sie die Textur Ihres Sonnenschutzes an Ihre Haut an:

  • Normale Haut kann jede Textur tragen – von der Creme bis zum Öl
  • Fettige Haut verträgt eine leichte Gel-Textur am besten; für das Gesicht sind Sonnenschutzprodukte geeignet, die außerdem einen mattierenden Effekt bieten
  • Empfindliche Hauttypen sollten eher zu mineralischen Sonnenschutz-Filtern greifen

Falls Sie es nicht abwarten können bis zum Sommerteint, dann probieren Sie ein Sonnenschutzprodukt, welches der Haut einen zusätzlichen Glow gibt, wie zum Beispiel das Lancaster Sun Beauty Body Oil.


Wie funktioniert der Sonnenschutz: Chemische und Mineralische Filter

Jeder Sonnenschutz arbeitet mit chemischen oder mineralischen Filtern auf der Haut. Mineralische UV-Filter sind Titandioxid und Zinkoxid. Sie wirken wie winzige Spiegel auf der Haut, die die Strahlung reflektieren. Generell sind diese mineralischen Filter besonders für sensible Haut und Kinder geeignet, da diese nicht in die Hautschichten eindringen. Einen tollen Schutz am Strand und im Wasser gibt die Shiseido Sun Care Sonnenlotion SPF50+. Diese ist wasserfest und schützt auch besonders empfindliche Kinderhaut.

Neben den mineralischen Filtern, arbeiten Sonnencremes auch oft mit chemischen Filtern. Chemische Filter sind molekulare Substanzen, die in die Haut eindringen. Dort wandeln sie die schädlichen Strahlen der Sonne in ungefährliche Energie um. Bis sie vollständig wirken, vergehen jedoch 20 bis 30 Minuten. Diese Zeit, bevor der High-Tech Sonnenschutz wirkt, sollten Sie unbedingt einplanen. Außerdem wichtig: chemische Filter zersetzen sich nach 3 bis 6 Monaten. Daher sollten Sie Ihren Sonnenschutz regelmäßig ersetzen. Besonders innovative Produkte im Bereich Sonnenschutz für Körper und Gesicht bietet zum Beispiel Lancaster: Der Sun Sport Face Stick SPF30 ist perfekt für unterwegs und die Handtasche und beschützt besonders gefährdete Bereiche im Gesicht, wie die Nase, Ohren, Lippen und Augenpartie.

Top Tipps

    • Ihre Haut eine Eigenschutzzeit von ca. fünf bis fünfzehn Minuten und benötigt daher einen täglichen Sonnenschutz
    • Viel hilft viel: Sie sollten am ganzen Körper eine mindestens 2 Millimeter dicke Schicht der Creme oder des Sprays auftragen, sonst ist der auch der beste und höchste Sonnenschutz, der auf der Flasche angegeben ist, nicht gegeben
    • Da wir oft zu wenig Creme auf der Haut verteilen, gilt: lieber einen hohen Lichtschutzfaktor wählen
    • Achten Sie darauf, dass der Lichtschutzfaktor Ihres Sonnenschutzmittels mindestens einen Wert von sechs hat
    • Lichtschutzfaktor berechnen: Wie viele Minuten Sie sich ohne Sonnenbrand in der Sonne aufhalten können, können Sie einfach berechnen, indem Sie die Eigenschutzzeit Ihres individuellen Hauttypens mit dem LSF des Sonnenschutzes multiplizieren – nachcremen jedoch nicht vergessen!

Welchen Sonnenschutz benutzen Sie? Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar unter diesem Artikel.