Strobing statt Contouring

So bringen Sie Ihr Gesicht zum leuchten

Strobing statt Contouring
Admin

Seit kurzem geistert ein neuer Begriff durch die Make-up-Welt: Strobing. Was das ist und vor allem, wie Sie den Look kreieren, erfahren Sie hier.

Was ist Strobing?

Model mit Strobing-Trend

Der Begriff Strobing leitet sich von Stroboskop ab, also den Scheinwerfern, die regelmäßig Blitze abgeben. Das deutet auch schon an, wo dieser Make-up Trend hingeht: Es geht um Licht. Strobing bedeutet, dass die Haut strahlt. Dafür wird mit verschiedenen Highlightern in Creme oder Puder gearbeitet.

Es ersetzt das herkömmliche Konturieren, bei dem mit einem dunklen Puder Schatten gesetzt werden, die das Gesicht modellieren. Strobing verleiht dem Gesicht hingegen ein gewisses Leuchten und ist so besonders für den Frühling und Sommer geeignet. Bei Sonnenschein kommen die Lichtreflexe nämlich besonders gut zur Geltung.

Woher kommt der Trend?

Starkes Highlighten liegt immer wieder im Trend. Doch mit Kendall Jenner hat das Kind nun endlich einen Namen bekommen. Sie löste mit ihrem jugendlich-frischen Teint ihre Halbschwester Kim Kardashian und ihr starkes Contouring ab.

Auch als Runway Make-up brilliert Strobing – wie zum Beispiel bei der Berlin Fashion Week im Sommer. Die Models strahlen im Scheinwerferlicht und auch sonst wird auf natürlich-frisches Make-up gesetzt.

Wie funktioniert der Trend?

Strobing gelingt mit verschiedenen Produkten und Techniken. Wir erklären, wie Sie die volle Ladung an Highlight erreichen. Sie müssen natürlich nicht jeden Schritt nachschminken. Suchen Sie sich die Schritte aus, die für Sie ausreichen. Übertreiben Sie es vor allem nicht bei öliger Haut. Hier glänzt die Haut oft schon von alleine ein wenig.

Unsere Step by Step Anleitung:

Strobing sorgt für Frische

  1. Tragen Sie einen Primer auf, der für einen strahlenden Teint sorgt.
  2. Tragen Sie dann eine leichte Foundation auf. Decken Sie mit einem Concealer leichte Rötungen und Augenringe ab.
  3. Arbeiten Sie nun mit einem Cremehighlighter – dem A und O für Strobing. Hier arbeiten Sie am besten mit Ihren Händen. So können Sie das Produkt gut in die Haut einarbeiten und verblenden. Verwenden Sie den Highlighter auf
    • den oberen Wangenknochen,
    • unter den Wangenknochen,
    • auf Ihrem Nasenrücken,
    • zwischen Ihren Augenbrauen,
    • leicht auf der Stirn,
    • über der Lippe
    • und am Kinn.
  4. Schminken Sie dann Ihr gewünschtes Augen-Make-up. Am besten wirkt ein heller, frischer Look – der passt perfekt zum Gesamtlook. Ein dunkel geschminktes Auge lässt die Haut nur unnötig heller wirken.
  5. Jetzt wird mit dem Cremehighlighter noch im Augeninnenwinkel, unter der Augenbraue und auch über dem höchsten Punkt der Augenbraue gehighlightet.
  6. Um das Strobing an einigen Stellen noch zu verstärken, wird zusätzlich Puderhighlighter genutzt. Tragen Sie diesen oberhalb der Wangenknochen, auf dem Nasenrücken und am Kinn auf.
  7. Verwenden Sie jetzt noch ein Rouge auf Ihren Wangen. Das sollte nicht zu viel Schimmer enthalten.

Verwenden Sie kein Puder beim Strobing, das würde den Effekt schmälern. Auch deshalb ist der Look eher etwas für die warmen Tage. Wenn Sie darauf auf gar keinen Fall verzichten können, gehen Sie wirklich nur mit einem transparenten Puder und leichter Hand über die T-Zone.

Wie gefällt Ihnen der Trend Strobing? Schreiben Sie uns gern einen Kommentar unter die Produktempfehlungen.