Waxing Tipps

Haarfrei durch den Sommer

Waxing Tipps
constanze.behrendt

Länger glatt, feinere Haare, besonders gründlich: Waxing hat viele Vorteile. Doch die meisten schrecken wegen der befürchteten Schmerzen vor der Methode zurück. Dabei ist die Haarentfernung gerade vor dem Sommer wieder ein großes Thema. Und Waxing als gründlichste und langanhaltendste Methode eine gute Option. Wir klären die wichtigsten Fakten rund um das Wachsen.

Der richtige Zeitpunkt

Beim Waxing ist es wichtig den richtigen Zeitpunkt zu erwischen:

  • Die Haare dürfen nicht zu kurz sein, sonst greift das Wachs nicht. Sind sie zu lang, lassen sie sich nicht ausreißen. Außerdem kann das Ausreißen der Haare dann sehr schmerzhaft und unangenehm werden.
  • Die optimale Länge erreichen heißt auch, dass Sie stark sein müssen und die Haare sprießen lassen. Zehn bis vierzehn Tage müssen die Haare wachsen.
  • Auch der Monatszyklus sollte beim Waxing beachtet werden: Direkt nach der Periode empfinden Frauen hormonell bedingt weniger Schmerzen.
  • Meiden Sie vor und nach der Haarentfernung mindestens 24 Stunden Sonnenstrahlen und Solarium.

Die verschiedenen Waxing-Methoden

Beim Waxing selber unterscheidet man noch einmal verschiedene Methoden. Die Unterschiede bestehen dabei in dem verwendeten Wachs.

  • Kaltwachsstreifen: Da sie überall erhältlich sind, werden sie vor allem zur Haarentfernung
    zu Hause genutzt. Die Streifen mit dem Wachs werden einfach auf die entsprechende Stelle gelegt, angedrückt und abgezogen.
  • Kartuschenwachs: Hier wird das Wachs mithilfe eines Rollers aufgetragen. Darauf wird ein Vliesstreifen gelegt und samt Wachs und Haaren abgezogen.
  • Warmwachs: Bei der beliebtesten Methode wird warmes Wachs auf die Stellen aufgetragen, dann härtet alles aus und wird mit einem Ruck abgezogen. Die Methode ist sehr gründlich und soll besonders lange halten.
  • Sugaring: Beim Sugaring wird eine zähe Masse aus Zucker, Wasser und Zitronensaft auf die haarigen Stellen gedrückt und die Haare, die daran kleben bleiben, ausgerissen. Das Zuckern gilt als die am wenigsten schmerzhafte Methode. Sie dauert allerdings länger, da mit einem Ruck weniger Haare entfernt werden.
Die Waxing-Methode Sugaring

Alle vier Waxing-Methoden können auch selber angewandt werden. Das bedarf aber Übung und Zeit. Es macht Sinn, die erste Behandlung fachmännisch durchführen zu lassen. Diese kann sehr schmerzhaft werden und zu Hautirritationen führen. Die folgenden Behandlungen werden angenehmer, da die Haare immer feiner nachwachsen.

Die richtige Nachsorge

Damit Sie lange etwas vom Waxing haben und sich keine kleinen Härchen verwachsen, müssen Sie Ihre Haut im Nachhinein pflegen. Regelmäßige Peelings sind dabei wichtig. Nutzen Sie dafür einen speziellen Luffaschwamm oder ein Zuckerpeeling. Vermeiden Sie mindestens 24 Stunden UV-Strahlen und verzichten Sie auf alkoholhaltiges Deo, wenn Sie unter den Achseln gewachst haben. Bei richtiger Anwendung und Pflege hält das glatte Ergebnis drei bis sechs Wochen an.

Haben Sie schon einmal Waxing ausprobiert? Schreiben Sie uns einen Kommentar unter die Produktempfehlungen.