Wissenswertes über Haarausfall

Von Ursachen und Helfern

Wissenswertes um Haarausfall
Admin

Wenn es ein Problem gibt, das Männern und Frauen gleichermaßen zur Last fällt, dann ist es der Haarausfall. Dabei beeinträchtigt er nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern hängt vielmehr mit der gesamten Gesundheit eines Menschen zusammen. Bei uns erfahren Sie Wissenswertes um mögliche Ursachen und Tipps, wie Sie das Haarausfall-Problem wieder in den Griff kriegen können.

Wie viel Haarausfall ist normal?

Dass dem Menschen Haare ausfallen, ist prinzipiell normal – und zwar täglich. Dies hängt mit dem natürlichen Wachstumszyklus jedes einzelnen Haares zusammen. Dieser Prozess gliedert sich in die die Wachstums-, die Übergangs-  und schließlich die Ruhe- und Ausfallphase. Fällt am Ende der letzten Phase ein Haar aus, sprießt bereits ein neues nach. Eine Faustregel besagt, dass der Mensch durchschnittlich circa 100 Haare am Tag verliert. Und da jedes Haar seinen eigenen Zyklus hat, entstehen bei ausfallenden Haaren in der Regel keine Lücken. Falls allerdings doch solch sichtbare Lücken entstehen, liegt tatsächlich eine Form von Haarausfall vor.
Wachstumszyklus und natürlicher Haarausfall

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Haarverlust kann in verschiedenen Formen auftreten. Viele Männer werden im Laufe der Jahre von einer Halb- oder Vollglatze heimgesucht. Daneben lassen sich unabhängig von ihrer Ursache vor allem diffuser und kreisrunder Haarausfall voneinander unterscheiden, die eben auch Frauen betreffen.

  1. Diffuser Haarausfall:  Hierbei nimmt die Fülle des Kopfhaares insgesamt ab, d.h. die Haare werden zunehmend dünner und das Erscheinungsbild lichter. Von dieser Art des Haarverlustes sind Frauen im Durchschnitt häufiger betroffen.
  2. Kreisrunder Haarausfall: Für diese Art ist kennzeichnend, dass die Haare stellenweise  und über den Kopf verteilt ausfallen. So entstehen runde Flecken, an denen zeitweise keine Haare mehr wachsen.

Zusätzlich gibt es beispielsweise auch Formen, die mit Narbenbildung oder Verlust von Körperbehaarung einhergehen. Egal in welcher Art und Weise der Haarausfall auftritt: Es ist in jedem Falle ratsam, einen Arzt aufzusuchen und gemeinsam der möglichen Ursache auf den Grund zu gehen.

Worin liegen mögliche Ursachen?

Die Frage nach den Haarausfall Ursachen kann häufig gar nicht so genau beantwortet werden und bewegt sich somit oft im Bereich von Vermutungen. Denn der menschliche Körper und seine Gesundheit sind ausgesprochen vielschichtig und komplex. Gerade diese Vielschichtigkeit lässt eben auch verschiedenste Ursachen für Haarausfall zu:

  • Die genetische Veranlagung
  • Veränderungen im Hormonhaushalt
  • Irritationen des Immunsystems
  • Darmerkrankungen
  • Psychische Belastungen wie zum Beispiel Stress und Angst
  • Umwelteinflüsse und Giftstoffe
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Zu viele Strapazen durch Haare Färben oder falsche Haarpflege
  • Falsche Ernährung
  • Damit zusammenhängender Mineralstoffmangel oder Übersäuerung
  • Ungesunder und unausgewogener Lebensstil wie zu wenig Bewegung oder eine nicht vorhandene Work-Life-Balance u.v.m.

Viele der genannten Haarausfall Ursachen müssen dabei allerdings weiter hinterfragt werden. Denn auch diese sind lediglich Reaktionen auf bestimmte Einflüsse und haben tiefergehende Wurzeln.

Was hilft gegen Haarausfall?

Haarausfall - auch ein Männerproblem

Haare werden als Symbol für Kraft angesehen. Ihr Verlust stellt hingegen für viele Frauen und Männer eine große Belastung  dar. Um dem vorzubeugen, gibt es allerdings einige Tipps und Mittel gegen Haarausfall:

  1. Ausgewogene und gesunde Ernährung: Um optimal funktionieren und alle Funktionen aufrechterhalten zu können, braucht der menschliche Körper eine Vielzahl an Nähr- und Mineralstoffen. Liegt durch einseitige und ungesunde Ernährungsweise ein Defizit vor, reagiert er auf verschiedene Arten und Weisen. Eine dieser Reaktionen kann im Haarausfall liegen. Achten Sie also darauf, dass Sie mit Ihrer Nahrung sämtliche Nährstoffe im richtigen Verhältnis zu sich nehmen.
  2. Basische Ernährung: Für den menschlichen Organismus spielen Säuren und Basen eine wichtige Rolle. Der Körper muss hier ständig für das richtige Maß sorgen. Ist der Säuregehalt durch bestimmte Lebensmittel zu hoch, muss er durch basische Mineralien neutralisiert werden. Wenn Sie davon zu wenige über Ihre Nahrung aufnehmen, greift Ihr Körper auf die basischen Vorräte zurück. Und diese liegen unter anderem in den Knochen und im Haarboden. Dies kann insgesamt nicht nur zu Haarausfall, sondern auch zu anderen schwerwiegenden Krankheitsbildern führen.Ein Ansatz, um Haarausfall vorzubeugen, liegt also in einer basischen Ernährung. Basische Lebensmittel sind beispielsweise Kartoffeln, Spinat, Avocado und Mandeln. Die Liste ist lang und  eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Ernährungskonzept lohnt sich auf alle Fälle.
  3. Stressreduktion und Work-Life-Balance: Wie Sie oben bereits erfahren haben, kann Haarausfall auch durch psychische Belastungen wie Stress und Ängste hervorgerufen werden. Achten Sie dementsprechend darauf, dass Sie ein für sich richtiges Maß an Arbeit und Freizeit finden. Suchen Sie sich zusätzliche Angebote wie Sport, Basteleien, etc., um ein Ventil zum Ausgleich und Stressabbau zu finden.
  4. Strähnchen statt Haare Färben: Auch eine zu starke chemische Belastung von Haaren und Kopfhaut kann zu Haarausfall führen. So reagieren einige unter Ihnen beispielsweise empfindlich aufs Haarefärben. Wenn Sie dennoch nicht auf Farbe im Haar verzichten möchten, probieren Sie doch einmal Strähnchen aus. Dabei gelangt die Farbe gar nicht oder nur kaum an die Kopfhaut und Sie bekommen dennoch tolle Akzente für Ihre Frisur.
  5. Shampoos mit besonderen Pflegestoffen:  Auch mit dem richtigen Shampoo können Sie dem Haarausfall entgegenwirken. Silizium als Inhaltsstoff wird zum Beispiel eine Haarwuchs-fördernde Wirkung zugesprochen. Es gibt auch basische Shampoos und Pflegeprodukte, die den angesprochenen Basenvorrat Ihres Körpers anreichern und unterstützen.
  6. Massagen: Diese regen die Durchblutung und somit auch den Stoffwechsel und das Zellwachstum an. Wenn Sie nicht nur die Kopfhaut, sondern Ihren gesamten Körper mit einer Massagebürste regelmäßig massieren, kann dadurch zusätzlich Ihr Lymphsystem gereinigt werden. Dadurch können Säuren besser abtransportiert und der Säure-Base-Haushalt reguliert werden. Toller Nebeneffekt: Nicht nur Ihre Haut wird es Ihnen mit einem rosigeren Hautbild danken, sondern auch Ihre Seele. Denn wie Sie alle wissen, sind Massagen auch entspannungsfördernd.

Haben Sie noch weitere Tipps gegen Haarausfall? Schreiben Sie uns gern einen Kommentar unter die Produktempfehlungen.